Wie Mehrheitsgesellschaften Minderheitengemeinschaften wahrnehmen, beeinflusst unsere Identität, unsere Rechte und unseren Platz im demokratischen Leben. Zu oft wird dieses Bild von anderen gezeichnet. Im Laufe des Jahres 2025 beschäftigten wir uns damit, wie junge Menschen aus autochthonen, nationalen und sprachlichen Minderheiten ihr eigenes Bild prägen und selbst bestimmen können, wie, wo und unter welchen Bedingungen sie sichtbar sind.
Wir begannen mit dem Training „Visibility in Action“ zu Videoarbeit und Dokumentation in Berlin und setzten die Arbeit beim Osterseminar „Visibility Matters“ in Opole/Oppeln fort. Ein weiteres Training widmete sich dem Grafikdesign, und das Herbstseminar „Visibility through Creativity“ fand in Daruvar, Kroatien, statt. Den Abschluss des Jahres bildete ein Training zu kreativem Handeln im öffentlichen Raum in Hondarribia im Baskenland. Im Laufe des Jahres erwarben die Teilnehmenden praktische Fähigkeiten, um die Geschichten ihrer Gemeinschaften selbst zu erzählen – sowohl auf lokaler als auch auf europäischer Ebene.

